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TRICHLOROISOCYANURSÄUREICSC: 1675 (April 2007)
CAS #: 87-90-1
UN #: 2468
EINECS #:201-782-8

  AKUTE GEFAHREN PREVENTION BRANDBEKÄMPFUNG
FEUER & EXPLOSION Nicht brennbar aber verstärkt die Verbrennung anderer Substanzen. Entstehung von irritativen oder toxischen Rauchen (oder Gasen) im Brandfall.  Explosionsgefahr bei Erhitzen. Explosionsgefahr in Berührung mit brennbare Substanzen or unverträglice Substanzen. Siehe chemische Gefahren.  Kein Kontakt mit brennbare Substanzen.    Wasser in großen Mengen, Schaum, trockenes Pulver verwenden.  Im Brandfall: Zylinder, u.a. mit Sprüwasser kühlen. KEIN direkter Kontakt mit Wasser. 

 STRENGE HYGIENE!  
  SYMPTOME PREVENTION ERSTE HILFE
Inhalative Aufnahme Husten. Halsweh. Atemnot.  Verwende lokale Entlüftung oder Atemschutz  Frische Luft, Ruhe. Halbaufgerichtete Position. Künstliche Beatmung kann erforderlich sein. Medizinische Versorgung. 
Haut Rötung.  Schutzhandschuhe.  Erst mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang spülen, dann kontaminierte Kleidung entfernen und wieder spülen. 
Augen Rötung. Schmerz. Verbrennungen.  Trage Schutzbrille  Für mehrere Minuten spüle mit viel Wasser (entferne Kontaklinsen wenn möglich). Suche sofort medizinische Versorgung. 
Orale Aufnahme Bauchschmerzen. Brennende Empfindung. Shock oder Kollaps.  Nicht essen, trinken oder rauchen während der Arbeit.  Spüle Mund. Verabreiche ein oder zwei Gläser Wasser zum trinken. Kein Erbrechen verursachen. Suche ärztliche Versorgung . 

ENTSORGUNG VON AUSGELAUFENEM MATERIAL EINSTUFUNG & KENNZEICHNUNG
Persönliche Schutzmaßnahme: Atemschutzgerät für Partikel angepasst an die Luftkonzentration der Substanz Den EINTRITT dieser Chemikalie in die Umwelt VERMEIDEN. Kehre verschüttete Substanz in geschlossene trockene, versiegelbare Behälter. Vorsichtig sammeln den Rest. Dann lagere und beseitige nach den lokalen Regeln. 

Gemäß UN GHS Kriterien

flam circlecorrskull;toxicenviro;aqua
GEFAHR
Kann Brand verstärken; Oditationsmittel
Gesundheitsschädlich bei Verschlucken
Lebensgefahr bei Einatmen
Verursacht Leichte Hautreizung
Verursacht Schwere Augenschäden
Sehr giftig für Wasserorganismen 

TRANSPORT
UN EINSTUFUNG
UN Gefährdungsklasse: 5.1; UN Packunggruppe: II 

LAGERUNG
Trocken. Dicht geschlossen. Getrennt von Aminen, Brennbaren Substanzen und Reduzierenden Agentien. Siehe Chemische Gefahren. Lagerung im Bereich ohne Abfluss oder Kanalisationszugang. Vorrichtung zum sammeln von Abwasser bei Feuerlöschen. 
VERPACKUNG
 
TRICHLOROISOCYANURSÄURE ICSC: 1675
PHYSIKALISCHE & CHEMISCHE INFORMATION

Aggregatzustand
WEISSES KRISTALLINES PULVER MIt SCHARFEM GERUCH. 

PHYSIKALISCHE GEFAHREN
Keine Daten. 

CHEMISCHE GEFAHREN
Zersetzt sich bei Erhitzen. Bildet toxische Rauche. Kann explodieren nach Erhitzen. Die Substanz ist eine starke Oxydantie Reagiert mit brennbaren und reduzierenden Materialien. Reagiert heftig mit Ammoniak, Ammoniumsalzen und Aminen und Natriumcarbonat . Dies erzeugt Feuer- und Explosionsgefahr. Reagiert mit starke Säuren. Dies bildet toxisches Gas (Chlor-siehe ICSC 0126). 

Formel: C3Cl3N3O3
Molekulargewicht: 232.4
Zersetzt sich>225
Dichte: 2.07 g/cm³
Löslichkeit in Wasser, g/100ml25: 1.2
Dampfdruck: vernachlässigbar
Octanol/Wasser Verteilungskoeffizient als log Pow: 0.26  


EXPOSITION & AUSWIRKUNGEN AUF DIE GESUNDHEIT

Expositionswege
Die Substanz kann im Körper in gesundheitsgefährdenden Mengen nach Inhalation und nach oraler Aufnahme absorbiert werden. 

Effekte nach kurzzeitiger Exposition
Die Substanz wirkt schwer reizend auf Augen und Atemwege. Die Substanz wirkt leicht reizend auf Haut. Ätzend beim Verschlucken. Inhalation von Staub kann Lungenödem verursachen. Siehe Anmerkungen. 

Inhalationsrisiko
Eine gesundheitsgefährdende Konzentration von Partikeln kann schnell erreicht werden wenn zerstreut. 

Effekte nach chronischer bzw. wiederholter Exposition
 


Arbeitsplatzgrenzwerte
 

UMWELT
Die Substanz ist sehr giftig für Wasserorganismen. Es wird dringend empfohlen die Chemikalie nicht in die Umwelt gelangen zu lassen. 

ANMERKUNGEN
Die Substanz zersetzt sich in Wasser unter Produktion von Salpetersäure und Cyanursäure.
Die Symptome des Lungenödem sind oft erst nach einigen Stunden manifest und sie können durch physische Anstrengungen verschlimmert werden.
Ruhe und medizinische Beobachtung ist deswegen notwendig.
Sofortige Anwendung einer gegeigneten Inhalationstherapie durch einen Artzt, oder eine autorisierte Person sollte in Betracht gezogen werden.
Siehe ICSC 1313. 

ZUSÄTZLICHE INFORMATION
  EU EINSTUFUNG
Symbol: O, Xn, N; R: 8-22-36/37-31-50/53; S: (2)-8-26-41-60-61 

Weder ILO noch WHO, noch die Europäische Union ist verantwortlich für die Qualität oder Genauigkeit der Übersetzung oder für die mögliche Verwendung dieser Information.
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